Berufsbildende Schulen Verden - Europaschule
Berufsbildende Schulen Verden - Europaschule

Nachrichten

Multimediashow zum Europaparlament

Fotos: Waltraud Bergmann

Die Multimedia-Show „Das Europäische Parlament – Stimme der Bürger“
am 28.2.2019 an den BBS Verden:

Ein Plädoyer für Frieden und Zusammenarbeit

200 Schülerinnen und Schüler der BBS Verden verfolgten sehr aufmerksam den durch Bilder und Filme anschaulich und interessant gestalteten Vortrag über das Europäische Parlament. Der Politologe Ingo Espenschied zeigte durch einen Blick in die Geschichte - die über Jahrhunderte währende Feindschaft zwischen europäischen Staaten und auch die verheerenden beiden Weltkriege -  wie wichtig der Weg zu einem friedlichen Europa nach 1945 gewesen war und wie notwendig die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit der Staaten ist, um die anstehenden länderübergreifenden Probleme in Zukunft lösen zu können.

Nachdrücklich wurde betont, dass das Europäische Parlament durch seine demokratische Legitimation dabei eine Schlüsselrolle einnimmt: Es ist die „Stimme der Bürger“. Deshalb forderte Ingo Espenschied auch dazu auf, sich an den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen, also wählen zu gehen. Allerdings ermahnte er auch, aufzupassen und sich nicht für jene Parteien zu entscheiden, die eine Rückkehr zu egoistischem Nationalismus beabsichtigen und letztlich die Auflösung der Europäischen Union anstreben.

Chancen für uns, so argumentierte Espenschied, bieten nur jene PolitikerInnen und Parteien, die konstruktiv und im Bewusstsein der „Einheit in Vielfalt“ das Europäische Parlament und somit die Europäische Union stärken.

VAZ 2019_02_20_2.pdf
PDF-Dokument [18.3 MB]

Alles weiß

Verden / Zell am Ziller. Am Freitag, den 11.01.2019 reisten 29 Schüler und 4 Lehrer des Skikurses des Beruflichen Gymnasiums nach Zell am Ziller in Österreich. Nach einer erlebnisreichen Woche kehrte die Gruppe am Samstag, den 19.01.2019, spät abends wieder zurück.

In diesem Jahr war die Aufregung wirklich groß, zumal die Berichterstattung aus Süddeutschland und Österreich auf chaotische Verhältnisse auf den Pisten und Straßen schließen ließ. Zum Glück waren die Straßen jedoch frei und Zell am Ziller wurde sicher erreicht.

Im Skigebiet türmten sich wahre Schneeberge auf. Einheimische wussten zu berichten, dass es seit 20 Jahren nicht mehr so viel Schnee gegeben habe. Auch am Sonntag und Montag schneite es durchgehend weiter. Wahnsinn -  alles weiß. 

Für viele Schülerinnen und Schüler wird die Fahrt unvergessen bleiben.

So bringt eine Schülerin das Erlebte auf den Punkt: „Die Woche war anstrengend, hat aber auch unglaublich viel Spaß gemacht. Die Landschaft, der viele Schnee, das Skifahren und vor allem auch der Spaß und Zusammenhalt in der Gruppe – das war einfach toll. Die Skifahrt kann ich nur weiterempfehlen.“

 

Bernd Reitemeier

Projektauftakt Essen und Trinken in der Altenpflege

Zum Projektauftakt haben die Schülerinnen der neu eingerichteten Altenpflegeklasse ein Frühstück zubereitet. Mit Hilfe des Alterssimulationsanzugs GERT gestaltete sich dies allerdings schwieriger als anfangs gedacht. Der Alterssimulationsanzug, der eine schweren Weste und Gewichten an Armen und Beinen sowie Kopfhörern und Brillen, die eine starke Seheinschränkung simulieren umfasst, soll den Schülerinnen vermitteln, wie sich ältere Menschen fühlen. Bereits die Vorbereitung des Frühstücks stellte die Schülerinnen vor einige Schwierigkeiten. Dass z.B. Tomaten und Mandarinenstückchen vom Teller kullerten, bemerkten die „älteren Menschen“ gar nicht. Das Aufheben dieser verloren gegangenen Lebensmittel war eine weitere große Herausforderung. Die Gurkenscheiben waren sehr unregelmäßig und teilweise daumendick geschnitten. Dies kommentierte eine andere Schülerin mit den Worten: „Zum Glück habe ich noch meine Zähne…“

Zum eigentlichen Frühstück hatten viele Schülerinnen nach kurzer Zeit das Bedürfnis, GERT auszuziehen, um, wie eine Schülerin bemerkte, auch „gemütlich“ frühstücken zu können.

Die Ergebnisse des Experiments fasst die Klasse im Anschluss damit zusammen, wie wichtig die Atmosphäre und die Gestaltung der Umgebung sind. Weitere Erkenntnisse sind das Geben von Zeit und Ruhe, um den älteren Menschen ihre Eigenständigkeit zu erhalten.

Das über drei Wochen laufende Projekt in Kooperation mit der Hauswirtschaft umfasst weiterhin hauswirtschaftliche Tätigkeiten sowie die Zubereitung verschiedener Kostformen, z.B. Fingerfood und passierte Kost.

 

Sabine Scharringhausen/ Susanne Davids-Bremermann

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